IT-Service Walter

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CVE Vulnerability Scanner Pro

Findet heraus, welche der installierten Programme auf Ihren Windows-Servern bekannte Schwachstellen mitbringen – und welche davon tatsächlich zuerst dran sind. Abgleich gegen die NIST National Vulnerability Database, Betriebssysteme build-genau über den Microsoft-Sicherheitsdienst, Rangfolge über die Ausnutzungsdaten von CISA und FIRST. Auf den Zielsystemen wird nichts installiert.

6
Datenquellen im Abgleich
0
zu installierende Agenten
3
Berichtsformate je Lauf
1
geplanter Task für die ganze Flotte

Warum eine CVE-Liste allein nicht reicht

Eine Liste mit vierhundert Schwachstellen ist kein Ergebnis, sondern eine neue Aufgabe. Die Arbeit beginnt danach: Welcher Eintrag betrifft wirklich die Version, die hier installiert ist? Welcher wird draußen tatsächlich ausgenutzt? Welcher ist längst durch ein Update geschlossen, das im Inventar noch nicht sichtbar ist? Genau an diesen vier Stellen setzt das Werkzeug an.

Vom Programmnamen zum Treffer

„Adobe Acrobat (64-bit)" aus der Registrierung ist keine Kennung, mit der sich eine Datenbank abfragen lässt. Der Scanner bildet daraus eine CPE-Kennung und fragt herstellergenau ab; wo keine CPE existiert, greift ein Rückfall auf den Hersteller.

Vom Treffer zur Rangfolge

Ein CVSS-Wert von 9,8 sagt, wie schlimm es wäre. Er sagt nicht, ob es passiert. Deshalb kommen der CISA-Katalog aktiv ausgenutzter Schwachstellen und die EPSS-Wahrscheinlichkeit dazu – beides je Fund.

Vom Einzelserver zur Flotte

Ein Server ist ein Nachmittag. Vierhundert sind ein Projekt. Der Scanner arbeitet gespeicherte Serverprofile in einem Lauf ab und legt am Ende eine Übersicht über alle Systeme darüber.

Vom Fund zum Nachweis

Jeder Lauf geht in eine Historie. Zwei Läufe lassen sich vergleichen: Was ist neu, was ist weg, was ist geblieben. Das ist der Beleg, den ein Audit sehen will – nicht der Screenshot von heute.

Drei Aufgaben, eine Kette

Erfassen, abgleichen, einordnen. Die Kette bricht an jeder Stelle, an der geraten wird – deshalb sagt das Werkzeug an jeder Stelle, woher der Wert stammt.

Erstens

Erfassen

Das Software-Inventar entsteht aus der Windows-Registrierung und über PowerShell – lokal oder über WinRM auf dem Zielsystem. Erfasst werden Name, Version, Hersteller und Installationsdatum.

Auf Wunsch kommen die zum Scan-Zeitpunkt laufenden Prozesse dazu. Damit werden auch portable Programme ohne Eintrag in der Deinstallationsliste sichtbar – ein portables 7-Zip, Notepad++ oder PuTTY. Die Option ist bewusst standardmäßig aus, denn sie erfasst nur, was gerade läuft.

Zusätzlich werden die installierten Hotfixes gelesen und der WinGet-Status ausgewertet – beides brauchen die späteren Schritte.

Zweitens

Abgleichen

Jedes Produkt wird auf eine CPE-Kennung abgebildet und gegen die NIST NVD abgefragt. Für Windows und Windows Server läuft der Abgleich nicht über die breite Betriebssystemsuche, sondern build-genau über den Microsoft-Sicherheitsdienst MSRC – anhand von KB-Nummer und Ziel-Build.

Fällt die NVD aus, führt der Weg nicht ins Leere: Es gibt zwei Offline-Ebenen, die einspringen. Welche Quelle einen Fund geliefert hat, steht während des Laufs in der Anzeige und danach im Bericht.

Drittens

Einordnen

Nach dem Abgleich wird jeder Fund angereichert: Steht die Schwachstelle im CISA-Katalog der aktiv ausgenutzten? Wie hoch ist die EPSS-Wahrscheinlichkeit? Ist auf diesem System bereits ein Hotfix installiert, der sie schließt?

Erst danach entsteht die Rangfolge – und die Zahl in der Kachel „Kritisch" meint die Funde, die nach dieser Prüfung noch offen sind.

Woher die Daten kommen – und in welcher Reihenfolge

Sechs Quellen, klar gestaffelt. Die NIST NVD ist die Primärquelle; alles Weitere greift, wenn sie ausfällt, oder ergänzt sie um etwas, das sie nicht liefert.

QuelleRolle
NIST NVDPrimärquelle für alle Produktabfragen, live über die offizielle Schnittstelle. Ein kostenloser API-Schlüssel hebt das Limit von 5 auf 50 Abfragen je 30 Sekunden – bei mehr als einer Handvoll Programme ist er praktisch Pflicht
Microsoft MSRCBetriebssystem-Schwachstellen build-genau statt über die breite NVD-Suche. Braucht ausgehendes HTTPS zu api.msrc.microsoft.com, auch für das Dienstkonto eines geplanten Scans
VulnCheck-Offline-MirrorVollständiger NVD-Bestand auf der eigenen Platte. Wahlweise dauerhafte Datenquelle – dann läuft der Scan bewusst offline – oder Auffangnetz für einen NVD-Ausfall. Aktualisiert sich im Tagesturnus von selbst. Benötigt einen VulnCheck-Token
CVE-JSON 5.xToken-freie zweite Offline-Ebene aus dem öffentlichen cvelistV5-Bestand. Greift nur, wenn NVD nicht antwortet und kein VulnCheck-Token vorliegt. Der Index wird einmalig aufgebaut und danach im Wochenturnus erneuert
CISA KEVKatalog der nachweislich ausgenutzten Schwachstellen. Ein Treffer hier hat Vorrang vor jedem CVSS-Wert. Wird einmal geladen und einen Tag lang vorgehalten
FIRST EPSSGeschätzte Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwachstelle in den nächsten 30 Tagen ausgenutzt wird. Wird je Lauf gebündelt abgerufen
Warum der Scan der Reihe nach läuft und nicht parallel. Das Limit der NVD gilt pro Schlüssel, nicht pro Verbindung. Mehrere Server gleichzeitig zu scannen treibt die Abfragen gegenseitig in den Fehler 429 – und macht den Gesamtlauf langsamer statt schneller. Der Batch arbeitet deshalb sequenziell und teilt sich einen gemeinsamen Ratenbegrenzer sowie die Zwischenspeicher für Kataloge und CPE-Abbildungen.

Was zuerst dran ist

Vier Angaben entscheiden über die Reihenfolge. Sie stehen nebeneinander in derselben Zeile, damit niemand sie erst zusammensuchen muss.

Aktiv ausgenutzt

Steht die Schwachstelle im CISA-Katalog, wird die Zeile markiert. Diese Funde haben Vorrang, unabhängig vom Schweregrad – jemand nutzt sie bereits.

Ausnutzungswahrscheinlichkeit

Der EPSS-Wert trennt die theoretische 9,8 von der, an der gerade gearbeitet wird. Zwei kritische Funde sind selten gleich dringend.

Schweregrad und Punktwert

CVSS-Einstufung und Punktwert wie in der NVD hinterlegt – als eine Angabe unter mehreren, nicht als alleiniges Maß.

Schon geschlossen

Die installierten Hotfixes werden gegen die Funde gehalten. Was auf diesem System bereits gepatcht ist, taucht nicht mehr als offene Baustelle auf.

Der Befund, der keiner ist

Jeder Abgleich über Produktnamen erzeugt Fehltreffer. Ein Werkzeug, das darauf keine Antwort hat, wird nach zwei Wochen ignoriert. Es gibt deshalb zwei Wege, und sie tun bewusst Verschiedenes.

Blacklist – gar nicht erst abfragen

Programme, die für die Bewertung ohne Belang sind, werden vor dem Scan ausgeschlossen. Sie erzeugen keine Abfrage, kosten keine Zeit am Ratenlimit und tauchen im Bericht nicht auf.

Sinnvoll für hauseigene Werkzeuge, Treiberpakete und alles, was ohnehin nie in der NVD steht.

CVE-Filter – den einzelnen Fund entfernen

Hier geht es nicht um das Programm, sondern um die konkrete Schwachstelle: der Treffer, der auf eine andere Version oder ein gleichnamiges Produkt eines anderen Herstellers zeigt.

Der Filter wird gespeichert und gilt für kommende Läufe – die Bereinigung ist damit einmalige Arbeit und nicht Teil jeder Auswertung.

Die ganze Flotte in einem Durchlauf

Server werden als Profile gepflegt, nicht bei jedem Lauf neu eingetippt. Aus diesen Profilen wird der Batch – in der Oberfläche mit Fortschritt je System, über die Kommandozeile als ein einziger geplanter Task.

Server-Manager

Zentrale Pflege aller Profile: Name, Anschrift, Anschluss, Verschlüsselung, Anmeldung, Kennzeichen. Anmeldedaten liegen AES-256-verschlüsselt, gebunden an die Maschine.

Auswahl statt Alles

Ein einzelnes Profil oder alle mit einem bestimmten Kennzeichen – etwa nur die Domänencontroller. Beides geht in der Oberfläche und auf der Kommandozeile.

Ein Bericht je Server

Jedes System bekommt seinen eigenen Bericht und einen Eintrag in der gemeinsamen Historie – auch dann, wenn der Lauf danach weitergeht.

Und eine Übersicht darüber

Am Ende entsteht die serverübergreifende CVE-Übersicht: welche Schwachstelle auf wie vielen Systemen liegt und auf welchen. Als HTML, PDF und CSV.

Ein Server bringt den Lauf nicht um

Ist ein System nicht erreichbar oder braucht zu lange, wird es als Fehler vermerkt und der Batch geht weiter. Das Zeitbudget je Server lässt sich setzen.

Unvollständig heißt unvollständig

Sind einzelne Produktabfragen fehlgeschlagen, wird das ausgewiesen und der Lauf endet mit einem eigenen Rückgabewert. Ein halb gescanntes System gilt nicht als sauber.

Was sich seit dem letzten Lauf verändert hat

Der Wert einer Prüfung entsteht beim zweiten Mal. Vorher ist es eine Momentaufnahme, danach eine Entwicklung.

Historie

Jeder Lauf – ob aus der Oberfläche oder aus dem nächtlichen Task – wird in einer lokalen Datenbank festgehalten: Zeitpunkt, System, Anzahl der Funde, Schweregrade.

Daraus speist sich die serverübergreifende Übersicht, und daraus lässt sich belegen, wann ein Zustand bestand und wann er behoben war.

Momentaufnahmen und Vergleich

Zwei Läufe lassen sich gegenüberstellen: neu hinzugekommen, verschwunden, unverändert. Für den einzelnen Unterschied gibt es eine Detailansicht.

Das ist der Nachweis, den ein Patchzyklus braucht – und die schnellste Antwort auf die Frage, ob das Wartungsfenster etwas gebracht hat.

Berichte, die man weiterreichen kann

Drei Formate aus demselben Lauf, für drei verschiedene Leser: das Lesbare, das Archivierbare, das Weiterverarbeitbare.

HTML

Zum Durchsehen am Bildschirm, mit Firmenname im Kopf. Kein Server nötig, die Datei genügt.

PDF

Für die Ablage und die Weitergabe an Leitung, Revision oder Kunde – unveränderlich und zitierbar.

CSV

Für die eigene Auswertung, das Ticketsystem oder die Übergabe an ein SIEM.

Versand über Ihren Mailserver

Der Bericht geht über den eigenen SMTP-Server hinaus, mit TLS und eigenem Absender. Kein fremder Dienst dazwischen.

Alarm ab Ihrer Schwelle

Die Mail lässt sich an eine Mindestschwere binden. Dann kommt sie, wenn etwas ab „Hoch" oder „Kritisch" gefunden wurde – und sonst nicht.

Protokoll je Lauf

Jeder Lauf schreibt eine Protokolldatei an einer zentralen Stelle – dieselbe für die Oberfläche und für den Task unter dem Dienstkonto.

Ein Task, der nachts alles macht

Der Scanner ist vollständig über die Kommandozeile bedienbar. Ein geplanter Task, ein Aufruf: alle Profile scannen, Berichte schreiben, Übersicht bauen, Mail versenden.

SchalterWirkung
--scanFührt den Scan aus – lokal, wenn kein Ziel angegeben ist
--from-server-profilesArbeitet alle aktivierten Serverprofile der Reihe nach ab
--server-profile / --server-tagNur ein bestimmtes Profil oder alle mit einem Kennzeichen
--report und --formatZielordner und Formate: pdf, html, csv, auch kombiniert
--email-from-config und --alert-minVersand über den hinterlegten Mailserver, wahlweise erst ab einer Mindestschwere
--from-scheduled-storeHolt Schlüssel, Firmenname und Zugangsdaten zur Laufzeit aus einer verschlüsselten, maschinengebundenen Konfiguration – im Task steht kein Kennwort im Klartext
--server-timeoutZeitbudget je Server; wird es überschritten, gilt dieser Server als Fehler und der Batch läuft weiter
--include-processesBezieht laufende Prozesse als zusätzliche Inventarquelle ein
--quiet / --verboseStille Ausgabe für den Task, ausführliche Ausgabe für die Fehlersuche
Rückgabewerte für die Automatisierung. Der Lauf endet mit einem sprechenden Rückgabewert – unter anderem einem eigenen dafür, dass zwar gescannt wurde, aber einzelne Abfragen fehlgeschlagen sind. Ihr Monitoring kann damit zwischen „sauber", „Funde" und „kein belastbares Ergebnis" unterscheiden, statt nur zwischen null und ungleich null.

Was das Werkzeug bewusst nicht tut

Ein Prüfwerkzeug, das seine Grenzen verschweigt, erzeugt falsche Sicherheit. Diese hier sind bekannt und beabsichtigt.

Nicht enthaltenWarum
Es installiert keine UpdatesDer Scanner findet und bewertet. Das Einspielen bleibt bei Ihrem Patch-Verfahren – dort, wo Wartungsfenster, Freigaben und Rückwege geregelt sind
Es scannt nicht das NetzGeprüft wird die installierte Software auf benannten Systemen, nicht ein Adressbereich. Ein Portscanner ist es nicht und soll es nicht sein
Es prüft nicht auf AusnutzbarkeitOb eine Schwachstelle in Ihrer Konfiguration tatsächlich erreichbar ist, sagt kein Inventarabgleich. Dafür stehen KEV und EPSS daneben – als Einordnung, nicht als Beweis
Es erfindet keine ZahlenWas nicht abgefragt werden konnte, wird als fehlgeschlagen ausgewiesen und nicht als „keine Funde" gezählt
Es sendet nichts an unsDer Scanner läuft in Ihrer Umgebung. Ergebnisse, Berichte und Historie verbleiben auf Ihren Systemen

Technik und Voraussetzungen

Eine Arbeitsstation, von der aus gearbeitet wird. Auf den Zielsystemen wird nichts installiert.

PunktAnforderung
ArbeitsstationWindows 10/11 oder Windows Server ab 2016, .NET 10, erhöhte Rechte
ZielsystemeWindows Server ab 2016, PowerShell-Remoting über WinRM – agentenlos, auf den Zielsystemen ist nichts zu installieren
VerbindungWinRM, HTTPS über Port 5986 bevorzugt; selbstsignierte Zertifikate lassen sich je Profil zulassen. Auf dem lokalen System wird ohne Remoting gearbeitet
AnmeldungenAngemeldeter Windows-Benutzer oder benannte Anmeldungen je Profil, Kennwörter AES-256-verschlüsselt und an die Maschine gebunden
Ausgehend erreichbarservices.nvd.nist.gov für die NVD, api.msrc.microsoft.com für Betriebssystem-Schwachstellen, dazu die Katalogquellen für KEV und EPSS – auch für das Dienstkonto eines geplanten Scans
NVD-SchlüsselKostenlos bei der NIST; hebt das Limit von 5 auf 50 Abfragen je 30 Sekunden. Ohne Schlüssel dauert ein Lauf mit vielen Programmen deutlich länger
Offline-BetriebÜber den VulnCheck-Mirror oder die token-freie CVE-JSON-5.x-Ebene möglich; die Kataloge liegen dann lokal
Geplanter BetriebWindows-Aufgabenplanung, wahlweise unter SYSTEM oder einem gruppenverwalteten Dienstkonto. Serverprofile und Zugangsdaten liegen dafür maschinenweit unter %ProgramData%\ISW\CVEScanner
Berichte und ProtokolleHTML, PDF und CSV in einen frei wählbaren Ordner; Protokolldateien zentral unter %ProgramData%\ISW\CVEScanner\logs
VersandEigener SMTP-Server mit TLS; kein fremder Versanddienst

Bezug und Kontakt

Das Werkzeug wird als Lizenz erworben und läuft vollständig in Ihrer eigenen Umgebung. Fragen zum Umfang, zur Lizenzierung oder zum Einsatz in Ihrer Domäne beantworte ich am schnellsten am Telefon.

Telefon

+49 2251 1297899

Mobil: +49 1525 6500550
Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.

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